Schamanismus – ein kleiner Überblick über den Weg eines Schamanen und einer Schamanin

Auszug aus dem Buch von Dirk Liesenfeld: „Reise zu Deinen Wurzeln – das Praxisbuch des lebendigen Schamanismus“

Der geschichtliche Hintergrund

Der Schamanismus, der uns Menschen in Mitteleuropa über tausende von Jahren begleitete, ist der (von uns heute so bezeichnete) keltische Schamanismus. Dies war die letzte – ich nenne es jetzt mal – „Naturreligion“, die uns in weiten Teilen Europas maßgeblich beeinflusst und spirituell geprägt hat.

Natürlich hat damals niemand den Schamanismus „keltischen Schamanismus“ genannt. Schon viele tausend Jahre bevor es überhaupt ein Volk gab, welches man heute Kelten nennt, gab es schamanische Traditionen. Alte Höhlenmalereien, welche wohl 20.000 Jahre alt sind, weisen schon auf die ersten schamanischen Traditionen hin.

Leider gingen im Rahmen der römischen Besetzung und der darauffolgenden Christianisierung nahezu alles Wissen über diesen Schamanismus verloren oder wurde verzerrt bzw. überlagert von heutigen christlichen Traditionen.

Ein weiterer Grund für diesen Wissensverlust ist auch, dass die Kelten recht schreibfaul waren. Es gibt aus dieser Zeit nur sehr, sehr wenige originale keltische schriftliche Aufzeichnungen. Und Geheimwissen, wie zum Beispiel tiefgreifende schamanische Rituale, wurden sowieso in keiner Kultur jemals schriftlich und frei zugänglich niedergeschrieben.

Sozialer Kontext klingt vielleicht ein wenig hochtrabend, gemeint ist damit einfach der Kontext und das alltägliche Leben in welchem der keltische Schamanismus stattfand. Daran kann natürlich vieles davon erkannt werden, was für die damaligen Menschen von Bedeutung und Wichtigkeit war.

Die keltischen Schamanen waren wohl die letzten Hüter dieser uralten Tradition und daher sprechen wir heute vom „keltischen Schamanismus“, wenn wir von der mitteleuropäischen schamanischen Tradition sprechen.

Auch hier können wir an manchen Stellen natürlich nur vermuten, aber ich denke, dass wir damit schon relativ präzise das damalige Leben treffen und beschreiben. Tatsächlich wissen wir recht viel über das keltische Volk, welches wohl ursprünglich aus dem Orient kam und im Laufe der Zeit weite Teile Europas bis hin zu den britischen Inseln besiedelt hat. Es wird immer wieder von Zeitzeugen davon berichtet, dass sie ein hohes Wissen hatten, sehr mutig waren, ein ausgeprägtes Gemeinwesen hatten und viele kulturelle und religiöse Handlungen vollzogen. Auch und vor allem ihr natürlicher Bezug zur Natur wird immer wieder erwähnt.

Einiges davon ist bis in die heutige Zeit erhalten geblieben, auch wenn es schwerfällt, noch die alten Ursprünge darin heutzutage zu erkennen. Ich empfehle dir dennoch, dir dazu deine eigenen Gedanken zu machen. Schließe ruhig mal deine Augen und versetze dich hinein in das Leben eines damaligen Schamanen vor mehreren tausend Jahren. Wir sprechen von einer Zeit, die in Mitteleuropa in der eisenzeitlichen, vorrömischen Zeit stattfand.

Ganz sicher hatten die Jahreszeiten einen starken Einfluss auf das menschliche Miteinander. Die damit verbundenen Änderungen in der Natur, Wald und Flur führt zu unterschiedlichen Herausforderungen und menschlichen Tätigkeiten.

Es gab warme und kalte Jahreszeiten, dunkle und helle und es gab Tag und Nacht. In diese Zyklen waren Wachstum, Ernte und auch Fülle und Mangel eingebettet. Auch die Mondphasen betrafen die Menschen damals stärker als uns heute.

Generell kann man sagen, dass sie Naturkräfte stärker auf die Menschen einwirkten und daher sicherlich größere Bedeutung in den kultischen, aber auch alltäglichen Handlungen fand, als das bei uns heutzutage der Fall ist. Wir kennen heutzutage keinen wirklichen Mangel mehr, wir können im Winter wie auch im Sommer nahezu dieselben Lebensmittel kaufen und lagern sie zu Hause in unseren Schränken oder sogar tiefgefroren. Dass wir heute nicht mehr so unmittelbar von der Natur betroffen sind, könnte auch ein Grund dafür sein, dass wir kaum noch wirklich kultische oder schamanische Rituale kennen, geschweige denn nutzen.

Die damalige Welt war auch noch viel weniger begreifbar und die Offenheit für Magie, Mythen und überhaupt all das, was das Auge nicht sehen kann war deutlich vorhanden und bestimmte sicherlich das tägliche Leben mit.

Der Clanzusammenhalt und die Zugehörigkeit zur Familie hatte hohe Bedeutung und damit einher ging sicherlich eine deutlich höhere Ahnenverehrung im Sinne des Ahnenkults. Tod und Anderswelt waren für den damaligen Menschen größere Mysterien als für den heutigen, sogenannten aufgeklärten Menschen.

Vielleicht waren die Menschen damals dadurch näher noch an der Wahrheit, als wir es heute sind.

Die Menschen waren damals noch nicht so stark organisiert, wie wir es heute sind. Es gab viele verstreute Siedlungen und Dörfer, die in loser Verbindung, vor allem durch den Handel standen. Die Familie und der Clan hatten höchste Bedeutung, denn wenn ein Mensch aus diesem ausgestoßen wurde, kann man davon ausgehen, dass sein Leben von da an sehr viel schwerer, vielleicht sogar verwirkt war.

Überhaupt war das Leben damals noch deutlich härter und entbehrungsreicher. Interessanterweise sind die Kelten jedoch als lebensfrohe und fröhliche Menschen überliefert. Viele Historiker bezeichnen diese Zeit als das goldene Zeitalter Europas. Es gab trotz oder vielleicht sogar wegen dieses schweren Lebens erstaunlich viel Kunst und Kultur und es wurde viel Wert auf Schmuck und bunte Kleidung gelegt.

Wie man sich leicht vorstellen kann, hatte aber auch die Kriegs-, Jagd- und Kampfkunst eine hohe Bedeutung. Der Umgang mit Waffen, sei es zu Jagd oder für den Krieg, war für Jung wie Alt eine selbstverständliche und gern wahrgenommene Pflicht. Es gibt auch Hinweise darauf, dass auch Frauen darin bewandert waren. In einigen Quellen heißt es, dass die keltischen Frauen ihren Männern auch körperlich in nichts nachstanden.

 

Alltäglicher Schamanismus

Die damaligen Schamanen und Schamaninnen waren wohl weitaus weniger geheimnisumwittert oder gar schrullig als man sich das so vorstellen mag. Es waren sicherlich keine Männer oder Frauen, die Knochen in die Haare oder in den Bart geflochten hatten oder in Felle gehüllt murmelnd durch die Gegend gelaufen wären.

Man darf sie sich wohl eher als weise Männer und Frauen vorstellen, die den sozialen Mittelpunkt einer Dorfgemeinschaft bzw. des ganzen Volkes bildeten. Sie hatten sicherlich hohe soziale Fähigkeiten und zahlreiche Aufgabenbereiche.

Manche dieser Aufgaben fanden ganz einfach und trivial in dieser Welt statt und wieder andere hatten starken Bezug in spiritueller Hinsicht auf die Anderswelt.

Vielleicht kann mich sich die Anmutung und Wirkung der damaligen keltischen Schamanen durchaus vorstellen wie die eines Dorfpfarrers im Sinne von Don Camillo: sehr respektiert, durchaus anpackend und mit ausgeprägter weltlicher Ausrichtung – aber auch mit direktem Draht zum Göttlichen.

Und dies ist ein wunderbares Vorbild dafür, wie man Schamanismus auch in der heutigen Zeit verstehen kann und wie man dadurch eine unglaubliche Kraftquelle erschließen kann. Schamanismus ist eben nichts, was man nur in besonderen Zeremonien dann auf einmal aus dem Keller holt und dem restlichen Alltagsleben wieder dorthin zurück sperrt.

Echter Schamanismus findet in jedem Moment des Tages und in jeder Phase des Lebens statt.

Im Schamanismus findest du Anregungen für die ganz basalen, täglichen Herausforderungen des Lebens, aber auch für das spirituelle Wachstum. Dreh- und Angelpunkt ist dabei immer wieder die Rückverbindung zur Natur. In manchen Phasen gab es in der damaligen Zeit sicherlich besondere Rituale und kultische Handlungen, aber höchstwahrscheinlich war die Anbindung zur Natur und der spirituellen Welt so natürlich und dauerhaft, dass sie sich wie ein roter Faden auch und besonders durch das alltägliche Leben zog. Schon vor vielen Jahren bin ich durch die Beschäftigung mit dem Schamanismus zu der eigenen, inneren Überzeugung gelangt:

Wenn es im Alltag nicht taugt, dann taugt es nichts

Über die magischen und kultischen Handlungen der damaligen Schamanen wissen wir heutzutage sehr, sehr wenig – wenn wir ganz ehrlich sind, wissen wir eigentlich gar nichts darüber. Dies ist einerseits sehr traurig und erschütternd, da wir dadurch spirituell gesehen ein entwurzeltes Volk sind. Doch gerade in den letzten Jahren oder gar Jahrzehnten ist ein großes Interesse an ursprünglicher Spiritualität entflammt. Die Menschen merken immer dringlicher, wie sehr die spirituelle Wurzel und die Anbindung an die Natur und die Ahnen fehlt.

Es entstand eine immer größer werdende Suche danach, um eben genau diese innere Leere zu füllen. Immer wieder wurden und werden Versuche unternommen, aus anderen Kulturen, zum Beispiel dem indischen Kulturkreis oder dem der Native American People, schamanische Elemente zu entnehmen und im eigenen Kulturkreis zu verwenden.

Ich hatte mal Gespräch mit einem amerikanischen „Indianer“, der sich entsetzt darüber zeigte, dass in Deutschland die ursprüngliche indianische Tradition so einen großen Anklang findet. Er fragte mich, ob wir keine eigenen Traditionen hätten. Als ich im erklärte, dass wir dies tatsächlich nicht hätten, antwortete er: „Dann setzt euch doch so lange in den Wald, bis ihr sie wiederfindet!“ Besser hätte ich den Weg des Schamanismus auch nicht in Worte fassen kann.

Und tatsächlich muss man sich auch immer wieder vor Augen führen, dass der Schamanismus ja nicht irgendwann einfach mal vom Himmel gefallen wäre. Die alten Schamanen – und tatsächlich scheint (wenn man den Höhlenmalereien so zuordnen mag) der Schamanismus mehr als 20.000 Jahre in die Geschichte zurück zu reichen – haben irgendwann einfach mal angefangen den Schamanismus zu entdecken und ins alltägliche Leben zu integrieren. Spannenderweise scheint das überall auf der Welt an verschiedenen Orten, die nicht miteinander in Kontakt standen, in verschiedenen Etappen relativ zeitgleich geschehen zu sein.

Und es scheint auch so etwas zu geben, wie ein morphogenetisches Feld, also ein kollektives Wissen, an welches sich ein jeder, der sich dafür öffnen möchte, anschließen kann. Anders kann ich es mir auch nicht erklären, dass viele Menschen in so kurzer Zeit – zum Teil in einem oder zumindest sehr wenigen Seminaren – schon so ein tiefes Verständnis für schamanische Prinzipien erlangen können.

Wir stehen dadurch also vor der großen Herausforderung, dass wir nahezu nichts haben, auf das wir aufbauen können. Gleichzeitig sind wir dadurch aber auch nicht durch alte Traditionen gebunden und können einen ganz neuen Schamanismus entdecken, der wirklich gut zu uns und unsere Zeit passt.

Es wird angenommen, dass die damalige germanische Tradition zahlreiche Gottheiten und Wesenheiten kannte und „verehrte“. Das Wort verehren habe ich in Anführungszeichen gesetzt, weil es höchstwahrscheinlich von den meisten Menschen heutzutage falsch verstanden wird. Vermutlich wäre ein besseres Wort „darauf einlassen“.

Im Schamanismus geht es immer und immer wieder darum, sich auf Energien einzulassen und aus den sich daraus ergebenden Erfahrungen zu lernen und zu wachsen.

Wenn wir also im Schamanischen beispielsweise von einem Waldgeist oder Baumgeist sprechen, so öffnet uns das die Möglichkeit uns damit zu verbinden und darauf einzulassen. Im schamanischen Sinne werden wir somit zum Wald oder zum Baum. In der Erfahrung ein Baum zu sein können wir beispielsweise lernen, wie wichtig es ist tiefe Wurzeln zu haben, damit wir in der Lage sind eine mächtige Krone auszubilden. Umgekehrt benötigen wir eine große Krone, damit unsere Wurzeln tief sein können.

In diesem letzten Satz steckt sehr viel Wahrheit, doch ihn allein nur zu lesen, hat kaum oder vielleicht sogar überhaupt keinen Nutzen. Aber die Erfahrung zu machen, indem man sich darauf einlässt mal einen Nachmittag lang ein Baum zu sein – diese Erfahrung ist wertvoll und hat schon das Leben von so manchem Menschen nachhaltig bereichert und verändert.

Vielleicht bekommst du schon jetzt eine erste Ahnung davon, wie Schamanismus stets in beiden Welten arbeitet: im Rahmen zum Beispiel der Trance in der Anderswelt und mit dem anderen Bein hier in der Alltags-Welt.

Woran erkennt man nun einen echten Schamanen oder eine richtige Schamanin?

Und wie erkenne ich, dass ich mich auf einem authentischen, schamanischen Weg befinde?

Ich finde die Frage sehr wichtig, aber man könnte sie noch viel weiter fassen: woran erkennt man einen wirklichen Yogi? Einen guten Christen, Moslem oder Juden? Was macht einen Buddhisten oder Taoisten wirklich aus? Wie erkenne ich, dass ich einen richtig spirituellen Menschen vor mir habe?

All die großen – tja wie soll ich es nennen? – Weisheiten? Wege? Lehren dieser Welt beruhen auf ein- und derselben Essenz. Es sind verschiedene Interpretationen, verschiedene Blickwinkel und Hinweise des immer Gleichen.

Daher ist es auch völlig unsinnig sich zu streiten, was nun das Richtige ist. Es ist alles richtig auf höchster Ebene. Und auf persönlicher Ebene ist genau der Weg der Richtige, der gut zu dir passt.

Wenn du dich also dem Schamanismus zuwendest, weil es dir gut auf Deinem Weg dient und gut an sich zu dir passt, dann wirst du darüber mehr und mehr zur Essenz vordringen. Wenn du aber nur Schamane oder Schamanin „wirst“, weil es trendy ist oder es dich zu etwas Besonderen macht, dann wird dir diese wundervolle Tradition vermutlich nicht viel geben können.

Und es ist auch selten so, dass dich nur EIN spiritueller Weg bis ans Ziel bringt: es ist wie die Reise durch ein dir unbekanntes Land – den Weg musst du im so genannten Alltag selbst gehen und an manchen Stellen, gibt es Hilfestellungen, die es dir erleichtern:

„Oh, ein breiter Fluss – wie komme ich hinüber? Aha – Schamanismus kann mein Boot sein.“

Wenn du nach erfolgter Überquerung nun im Boot sitzen bliebst, oder es versuchst auf Deinem Rücken weiter durchs Land zu schleppen, wird das vormals so hilfreiche Hilfsmittel eine Bleikugel am Bein.

Du wirst auf deinem Weg immer wieder prüfen müssen, was deine Beweggründe sind, dass du einer bestimmten spirituellen Tradition folgst.

Verstehe mich nicht falsch – viele Menschen fühlen sich Zeit ihres Lebens mit dem Schamanismus verbunden. Doch in einer lebendigen Spiritualität ist immer auch die Entwicklung und (Ver-)wandlung enthalten. Viele starten erstmal mit festen Ritualen und schauen sich Tools und Techniken bei erfahrenen Schamanen und Schamaninnen ab. Doch auf Dauer wirst du Deinen eigenen schamanischen Weg finden und gehen wollen und müssen.

In der Essenz geht es um Spiritualität, Selbstfindung und Selbsterkenntnis. Und selbst in den Religionen führt der Weg zur göttlichen Herrlichkeit nur über die innere Einkehr und das innere Wachstum. Wer jedoch glaubt, das verkrampfte Aufsagen von zwanzig Ave Maria am Tag, oder das zwanghafte Singen von Mantras hätte an sich einen befreienden Aspekt, der irrt und stagniert mit hoher Wahrscheinlichkeit.

Wie erkenne ich also nun einen echten – nennen wir es mal – spirituellen Menschen? Einen spirituell gebildeten Menschen kann man leicht erkennen: er weiß viel über Yoga, Tantra, Schamanismus und was auch immer zu erzählen. Versucht zu überzeugen, will gesehen und anerkannt werden mit seiner Überzeugung. Diese „Experten“ – egal welcher Richtung – bleiben teilweise auch gerne Mal unter sich und würden am liebsten nichts zu tun haben mit „Andersgläubigen“ und erinnern somit sehr stark an religiöse Fundamentalisten. Und das ist so schade und solch ein Verlust, weil es doch alles verschiedene Blickweisen auf ein und dasselbe größere Bild ist.

Stelle dir das mal so vor: die Welt wäre eine einzige, riesige Wüste in deren Mitte sich eine wunderschöne Oase befände.

Die großen Meister aller Zeiten, sind nun Menschen, die diese Oase entdeckten und davon so überwältigt waren, dass sie anderen Menschen davon erzählen wollten. Manch einer wird vielleicht besonders über die grünen Palmen berichten und davon, dass er – um dorthin zu gelangen – erst einmal Berge überklettern musste: er hat also Berg-Yoga erfunden und zeigt Menschen wie das geht.

Wieder ein anderer schwärmt von den bunten Vögeln und weiß, wie man die Schluchten vor der Oase überquert – naja in unserem Beispiel: Schluchten-Schamanismus. Aber das, was alle diejenigen gemeinsam haben, die in dieser Oase weilen, ist, dass sie glücklich, herzlich, friedvoll und erfüllt sind.

Ja, wie könnte es auch anders sein? Sie haben ja diesen wundervollen, lebendigen Ort inmitten der Wüste entdeckt und wollen ihn gerne mit anderen Menschen teilen.

Es ist also leicht, einen wirklich spirituellen Menschen zu erkennen. Ein solcher Mensch hat sich von seinem spirituellen Weg berühren lassen und berührt daher auch dein Herz. Er oder sie ist warmherzig, freudvoll, friedvoll und gütig. Natürlich hat dieser Mensch weiterhin eine eigene Persönlichkeit, eine Art individuelle Färbung. Doch diese ist getragen von einer satten Fülle und einer kraftvollen Sanftmut, die deutlich spürbar ist.

Und dann ist es gleich, ob dieser Mensch männlich oder weiblich ist, ein Rabbi oder ein Pfarrer, ein Yogi, Schamane oder ein Tantriker. Die Essenz ist ein- und dieselbe: Liebe