holistisch.schamanisch.roh: Erwecke Deine Urkräfte

Unter dieser Ausrichtung bieten Dirk Liesenfeld und Ute Ludwig Ausbildungen und Seminare an, welche natürliche Ernährung mit der schamanischen Kraft verbindet. Die Seminare finden auf dem Kraftplatz im wilden Fläming südlich von Berlin statt. Die Ausbildungen veranstalten wir sowohl auf dem Kraftplatz, als auch in den Ausbildungsräumen von Ute. Nachfolgend findest Du die einen zusammenfassenden Überblick der beiden Schwerpunkte.

Seminare

In vielen Menschen sitzt tief die Sehnsucht nach der ganz eigenen Kraft – dem wahrhaft Lebendigen in uns. Unter den heutigen gesellschaftlichen Lebensbedingungen ist das häufig schwer, denn das moderne, alltägliche Leben stellt Anforderungen an uns, die einem „artgerechten Menschenleben“ nicht entsprechen. Offensichtlich lernen wir Themen wie „Lebensglück“ auch nicht in der Schule und wissen damit gar nicht, wie wir auf unserer Suche vorgehen können!

Viele Menschen finden gute Werkzeuge – zum Beispiel in Therapie, Persönlichkeitsentwicklung, Energiearbeit oder in der Ernährung und sind damit auch zunächst erfolgreich. Aber nur wenn wir Körper, Geist und Seele gleichermaßen bewusst in unser tägliches Leben einbeziehen, können diese in tiefe Harmonie miteinander kommen.

In der bewussten Zuwendung zur Natur und den darin wirkenden Kräften und Gesetzmäßigkeiten werden die natürlichen Ur-Kräfte freigelegt. Mit dieser Erkenntnis und jahrzehntelangen Erfahrung haben Dirk Liesenfeld und Ute Ludwig natürliche Ernährung und Schamanismus zu einem äußerst kraftvollen System kombiniert.

Gemeinsam in der Gruppe bieten wir in der Welt der schamanischen Energien und der magischen Rohkost inmitten der authentischen Natur einen viertägigen Lern- und Erfahrungsraum an. Die Auswahl der Nahrung unterstützt dabei die schamanisch-energetischen Prozesse und die schamanischen Erfahrungsräume öffnen das eigene Sein und führen damit zum Erblühen der natürlichen Freude und authentischen Urkraft.

Worum wird es in diesem Seminar gehen?

  • Naturerfahrung und Waldkontakt
  • Kakaozeremonie und Visionsfindung
  • Praktisches Erleben lebendiger Nahrung (unterstützend zu den energetischen Prozessen)
  • Kontakt mit Wildkräutern und anderen Pflanzen
  • Wissen rund um eine vollständig nährende Ernährung im Alltag
  • Gemeinsames Erleben in der Erdschwitzhütte
  • Und noch so vieles wohltuendes mehr…

Hinweise zur Ernährung: Die Verpflegung wird überwiegend roh sein, am Abend wir es in Einklang mit der Witterung und dem allgemeinen Energieniveau auch etwas in schamanischer Weise Gekochtes geben.

Zur Vorbereitung empfiehlt es sich, bereits eine Woche vor dem Seminar Zucker und Kaffee wegzulassen, um mögliche Entzugserscheinungen zu vermeiden! Es wäre schade, wenn ihr die ersten Tage mit Kopfschmerzen oder Übelkeit verbringen müsstet!

Zertifizierte Ausbildung zum Holistic-Raw-Chef®

In der Holistic-Raw-Ausbildung erhältst du die Fähigkeit für dich und deine Liebsten deine tägliche Ernährung so anzupassen und zu optimieren, dass sie dich tief nährt, deine natürlichen Urkräfte aktiviert und dich als ganzheitliches Wesen – körperlich sowie energetisch – durch deinen Alltag trägt.

In Verbindung mit dem Zertifikat Holistic-Raw-Chef® wirst Du darüber hinaus ermächtigt, auch andere Menschen dabei zu begleiten, sich selbst sowie ihre Umwelt, in ihrer Ursprünglichkeit und Natürlichkeit (wieder) erfahren zu können. Du wirst den Menschen die zentralen Werkzeuge an die Hand geben können, mit denen sie sich im Alltag ganzheitlich – auf Ebene von Körper, Geist und Seele – nähren, reinigen und sich selbst ermächtigen können. Das Zertifikat ermächtigt Dich, dieses Wissen auch professionell anzubieten oder in Deiner bisherigen Tätigkeit einzubinden.

Die Seminar- und Ausbildungsleitung

Die Ausbildung wird zum Teil gemeinsam, zum Teil einzeln von Ute Ludwig und Dirk Liesenfeld geleitet. Beide haben in ihrem „Fachbereich“ jahrzehntelange Erfahrung in der Gruppen- und Einzelarbeit.

Ute Ludwig

Hallo. Mein Name ist Ute Ludwig. Ich bin 1983 in Ostfriesland an der Nordsee geboren. Seit 2013 begleite ich Menschen auf ihrem Weg zu einem neuen gesundheitlichen Lebensgefühl.

Es geht mir darum, den Körper sanft und effektiv zu entgiften, in seiner Entgiftungskraft zu steigern und ihn gezielt mit Vitalstoffen aufzubauen. Dabei findest du mit meiner Hilfe eine tägliche Ernährung, die dich auf hohem Niveau gesund halten kann, in der täglichen Küchenpraxis umsetzbar ist und dabei wirklich Spaß macht!

Ich bin ärztlich geprüfte Ernährungsberaterin mit Schwerpunkt Rohkost, Fachberaterin für Darmgesundheit und Sporternährung, Orthomolekularrefentin MIB, sowie ausgebildete Raw Chefin. Ich arbeite online und offline.

Du wirst hier kein starres Ernährungskonzept finden, auch wenn ich hier meine Leidenschaft für Rohkost teile. Ich stehe für das Freimachen von starren Regeln und Dogmen und dafür, dass jede/r seinen eigenen Weg in Gesundheit und Fülle findet.

In meiner gesamten Kindheit beschäftigte sich mein Vater mit natürlicher Ernährung und alternativen Heilmethoden. Er baute einen Teil unserer Nahrung stets in unserem Garten an. Mit Anfang 20 interessierte ich mich selbst das erste Mal für Ernährung. Nach anderthalb Jahren studentischer Fast Food Esskultur fühlte ich mich damals schlapp, energielos, schläfrig und aufgedunsen.

Mein Vater gab mir eines seiner Bücher und ich stellte meine Ernährung radikal um. Bereits nach wenigen Tagen fühlte sich alles anders an, innerhalb weniger Wochen war ich wie neugeboren. Ich spürte schnell, dass ich mich nicht nur körperlich besser fühlte, sondern dass auch meine Laune sich fundamental besserte, mein Schlaf wieder erholsam war, mein Aussehen frischer wurde und meine mentale Leistungskraft stieg. Ich fragte mich damals: Wenn die Ernährung so einen Unterschied macht, wieso habe ich davon bisher nichts erfahren? Es folgten Jahre des Selbststudiums, die bis heute andauern. Das Thema ist zu meiner Berufung geworden.

Dirk Liesenfeld

Schon recht früh hatte ich in meinem Leben Kontakt mit dem Schamanismus, obwohl ich es nicht so benannt hätte. Bereits in meiner Jugend verbrachte ich jede freie Minute in den umliegenden, unterfränkischen Wäldern. Ich saß oft einfach nur da und genoss die beruhigende Stille unter den mächtigen Eichen und den gewaltigen Buchen.

Auch später, als ich dann zum Studieren in Köln war, fuhr ich jeden Tag hinaus zum Gebiet um den Heider Bergsee herum. Stundenlang durchstreifte ich mit meinem Hund das ausgedehnte ehemalige Abbaugebiet, welches sich viele Kilometer erstreckt. Ich badete oft in einem der abgelegeneren kleinen Seen und legte mich nackt ins Waldlaub. Damals, vor gut dreißig Jahren, war das noch leicht möglich – oft traf ich den ganzen Tag keine Menschenseele in dieser Naturoase nahe der großen Stadt.

Mein ganzes Leben hindurch zog sich diese Sehnsucht, in der Natur aufzutanken und zur Ruhe kommen zu wollen und als mir dann Mitte zwanzig die ersten Bücher über Schamanismus in die Hände fielen, begann ich mit meinem eigentlichen schamanischen Weg.

Eines der ersten Bücher, welches ich damals las, wies direkt zu Beginn darauf hin, dass der schamanische Weg keine theoretische Sache ist, sondern ein völlig praxisbezogener Erfahrungsweg. Dies habe ich in den vielen Jahren meines eigenen schamanischen Weges immer wieder bestätigt gefunden. Im Schamanismus geht es immer und immer wieder um deinen ureigensten Weg. Du kannst Dich gerne von diesem Buch inspirieren lassen, doch nutze diese Inspirationen niemals als fertiges Wissen, sondern eben als Inspiration zum eigenen Erforschen und Erfahren. Auch später, als ich Anfang der 90er Jahre anfing mit Menschen zu arbeiten, erlebte ich in beindruckender Weise, welche Kraft im authentischen Schamanismus liegt. Authentisch meine ich damit eben im vorgenannten Sinne – ein Schamanismus, der wahrhaftig aus dem eigenen selbst entspringt.

Ich verstand auf einmal, dass ich in den Seminaren oder in der Einzelarbeit nicht der große allwissende Meister sein musste und auch nicht sein sollte. Meine Aufgabe ist es einzig und allein, meine eigenen selbstgemachten Erfahrungen zu nutzen, um schamanische Räume zu öffnen, um dadurch Menschen die Möglichkeit zu geben, Schamanismus selbst zu erleben: im innigen Kontakt mit sich selbst, der Natur und den Wesenheiten. Vor allem „das, was das Auge nicht sieht“ birgt besonderes Potenzial für Wachstum, Wandlung und Transformation.

Über die vielen Jahre habe ich wirkliche Wunder erfahren dürfen – sowohl in der Arbeit mit Menschen als auch in meinem eigenen Leben. Magisches ist mir widerfahren und der immer tiefer werdende Kontakt zur sogenannten „Anderswelt“ hat mir meine eigene Angst vor der Vergänglichkeit und dem Tod genommen. Im Überwinden der Todesangst fand ich ebenfalls einen tief verankerten Lebensmut, der mir Dinge ermöglicht hat, die sonst nicht hätten geschehen können.

Ich möchte in der schamanischen Arbeit gerne Anregungen geben, die es dir leichter machen, Kontakt mit der Natur und deinem persönlichen Schamanismus aufzunehmen. Dich in deiner eigenen Weise tief darauf einzulassen und dadurch dein Leben zu bereichern. Alle Wesen auf dieser Welt sind Kinder von Mutter Natur. Wir sind dazu gemacht, in und mit ihr zu leben. Doch bricht diese Verbindung ab oder wird sie geschwächt, so schwächt es auch uns. In diesem Sinne ist der Schamanismus also wichtiger und aktueller als je zuvor in seiner jahrtausenden langen Geschichte. Wir finden in ihm praxisnahe und wirksame Rituale, Ideen und Ansätze, um uns wieder im alltäglichen Leben mit den Kräften der Natur verbinden zu können.

Ich lebe nun schon seit vielen Jahren in einem Haus in der Natur und in dem am Haus angrenzenden Wald ist über die Jahre ein wundervoller Kraftplatz gewachsen. In unserem „wilden Fläming“ – nur 60 km südwestlich von Berlin – ist das natürliche Ökosystem in weiten Teilen noch sehr ursprünglich und unberührt. In den umliegenden Wäldern treffe ich nicht selten Füchse, Dachse, Marder, Wildschweine und Hirsche. Auch Blindschleichen, Ringelnatter und Eidechsen sind nicht selten hier unterwegs. Unweit des Kraftplatzes sind immer mal wieder auch Spuren von Wölfen und Waschbären zu finden. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht dafür dankbar bin, dass ich an einem solch unglaublich schönen und natürlichen Ort leben und arbeiten darf.